Liebe Kundschaft,
Jetzt im Spätsommer muss man unbedingt ein paar Worte über die schönste Hochsommer-Schnittblume verlieren. Nein, nein – ein paar Worte – gewinnen!
Ich meine die Georgine. Noch nie gehört? So wurde vor 100 Jahren die Dahlie in Deutschland benannt. Aber der schwedische Arzt und Botaniker Anders Dahl setzte sich als Namensgeber dieser Sommerprachtspflanze durch.
Die Dahlien werden ab Juli, August, September und wenn es das Wetter zulässt, noch bis Mitte Oktober an den Blumenständen des Ulmer Wochenmarktes angeboten. Natürlich ist für jede Rosen-Freundin die Rose die schönste Blume, die man sich denken kann. Aber – mit der Farbenvielfalt, mit den Blütenformen und Wuchsformen ist die Dahlie nicht zu schlagen. Eigentlich ist die Dahlie eine Mexikanerin und die Botaniker des 18. Jahrhunderts haben sie auch in Guatemala gefunden. Die „Rosenkaiserin“ Josefine, die erste Frau vom Napoleon war wohl eine der ersten Dahlienfreundinnen in Europa. Josefine hatte nicht nur 250 Rosenarten in ihrer Parkanlage in Malmaison bei Paris, sondern auch Dahlien. Diese wurden streng bewacht. Aber wie das so ist, trotz Strafandrohung an die Gärtner von Malmaison, tauchten doch mit der Zeit Dahlienknollen in weiteren fürstlichen Gärten in Frankreich auf. Und 200 Jahre später haben es diese hochherrschaftlichen Blumen bis nach Ulm auf den Münsterplatz geschafft.
Natürlich findet die Blumenfreundin und der Pflanzenliebhaber auch sonst noch viel Blühendes an den Wochenmarkttagen im Herzen von Ulm. Nehmen Sie sich Zeit und bewundern Sie das Pflanzenangebot.
Was finden wir nun sonst noch bei unserem Wochenmarkteinkauf an den Ständen?
Trotz überstandener starker Hitzeprobleme erfreut die Salatfreunde ein großes Sortiment von verschiedenen Blattsalaten und anderen Schnitt-Salaten. Bohnenfreunde kommen jetzt im September besonders auf ihre Kosten.
Tomaten-Fans dürfen im Angebot der Königin unter den Fruchtgemüsen schwelgen. Auberginen, Kürbisse, Paprika geben auch im September ihr Bestes, um die kulinarischen Esser* zufriedenzustellen. (Selbstverständlich meine ich damit auch die *Esserinnen, *Freundinnen, *Kundinnen *Besucherinnen, Erzeugerinnen und sonstige *innen).
