Es ist zu hoffen, dass möglichst alle Leser und auch alle Kunden der Ulmer Wochenmärkte den Jahreswechsel einigermaßen froh und geordnet überstanden haben. Jeder von uns ist gespannt, was die nächsten 52 Wochen im Jahre 2021 bringen werden.


Marktbeschicker und vor allem Obst- und Gemüseerzeuger standen im letzten Jahr ab März vor hohen Herausforderungen. Hinterher können wir feststellen: irgendwie ist es fast immer gut gegangen. Die Jungpflanzen, das Obst, das Gemüse, die Salate, die Schnittblumen und die Topfpflanzen sind fast wie jedes Jahr zur rechten Zeit fertig geworden und konnten verkauft werden. Allerdings mussten die Blumen-Verkaufsgeschäfte immer wieder ihre Läden schließen. Auf dem Wochenmarkt konnte der Verkauf innerhalb der strengen Corona-Regeln weitergehen.


Außer den Corona-Abstandsregeln haben die Standbetreiber im Januar, Februar und noch bis in den März auch die kalten Witterungsverhältnisse zu bewältigen. Natürlich hoffen die Wochenmarkt-Beschicker möglichst ungeschoren über den Winter zu kommen und freuen sich auf ausgeglichene, geduldige und freundliche Kunden. Aber dies wünscht sich wahrscheinlich auch der Wochenmarktkunde von seinen Beschickern.


Wie schon im Dezember erwähnt, so ist im Januar das typische Wintergemüse und Obst im Wochenmarktangebot. Natürlich finden wir auf dem Markt auch die übrigen Ganzjahresartikel. Jedes Jahr wird das Angebot an guten Blattsalaten qualitativ besser. Bedenken Sie aber bitte: inhaltlich, geschmacklich und preislich sind es Januar-Salate, Gurken, Tomaten, Zucchini, Bohnen und Kräuter. Vergleichen Sie diese Produkte bitte nicht mit der Sommerqualität, sondern freuen Sie sich, dass es heute möglich ist, diese Produkte auch in guter Qualität mitten im Winter und mitten auf dem Münsterplatz anzubieten.


Lagerware wie Kraut und Rüben, Kartoffeln, Schwarzwurzeln, Zwiebeln, Grünkohl, Rosenkohl, Lauch und Sellerie sind im Winter ein selbstverständliches Angebot.


Die Lagerware von deutschen Kürbissen ist fast geräumt. Allerdings sind auch holländische und polnische Hokkaido und Butternut auf dem Markt.