Liebe Wochenmarkt-Kunden, immer wieder wird mancher Wochenmarkt-Gärtner in diesen Wochen gefragt: „Wann machen Sie Urlaub?“ Oder „Gehen Sie jetzt BALD in Urlaub?“


Aber das fällt den Betriebsinhabern mitten in der Erntezeit sehr schwer. In den Gemüsegärtnereien in der Region ist jetzt die Zeit der größten Erntevielfalt: Tomaten, Gurken, Auberginen, Paprika, Peperoni, kurz, alle wärmeliebenden Kulturen haben jetzt in den Gewächshäusern ihre Haupternte. Im Freiland können Salate, Radieschen, Rettiche, das ganze Rübensortiment, Kräuter, die ersten Kürbisse und der Sommerkohl geerntet werden.


Etwas leichter mit dem Urlaub planen, tun sich die Wochenmarkthändler. Diese können ihren Wareneinkauf entsprechend ihrer Verkaufszeiten oder ihrer Ruhezeiten besser anpassen.



Sie sehen, liebe Wochenmarktfreundin und lieber Wochenmarktfreund: Markthändler und Marktgärtner sind zwei Paar Stiefel.


Das Obstangebot nimmt ab August bis in den Frühherbst an Vielseitigkeit noch zu. Zwar ist die Erdbeerhaupternte vorbei, aber Anbauplanung und Kulturbeherrschung zaubern immer noch schöne Erdbeeren auf die Ladentische. Und trotz ungünstiger Witterung können die Wochenmarktleute auch schöne Himbeeren, Kirschen und Mirabellen anbieten. Seit Ende Juli gibt es auch Frühzwetschgen. Wie jedes Jahr kommen aus Südeuropa Pfirsiche, Nektarinen, mit weißem oder rosa Fleisch und die ersten Trauben in weiß und rot. Bei Aprikosen sind die Hauptherkunftsländer Spanien, Italien, Südfrankreich und auch Ungarn. Deutsche Aprikosen sind in Ulm Mangelware.